Laura Albert ist seit der Spielzeit 23/24 Ensemblemitglied am Landestheater Neustrelitz. Ihr Repertoire umfasst Opernpartien wie Agathe in «Der Freischütz» von C. M. von Weber, Rosalinde in J. Strauß’ «Die Fledermaus», ihre vom Opernglas gefeierte Verkörperung der Contessa di Almaviva in W. A. Mozarts «Le Nozze di Figaro», ihre vom ORPHEUS-MAGAZIN geschätzte Performance als Ada in R. Wagners «Die Feen» und ihre von der Deutschen Bühne bewunderte Darbietung als Gänsemagd in E. Humperdincks «Königskinder».
In der kommenden Spielzeit 26/27 erwarten die Sopranistin die Hauptrollen Mimì in „La Bohème“ von G. Puccini, Dido in „Dido & Aeneas“ von H. Purcell, Rosalinde in J. Strauss’ „Fledermaus“, Wendy Torrance in der deutschen Erstaufführung von „The Shining“ von P. Moravec und Pamina in Mozarts „Zauberflöte“. Außerdem wird sie die Sheila Franklin im Musical „Hair“ geben.
Laura Albert pflegt eine rege Konzerttätigkeit und solierte u. A. mit den Duisburger Sinfonikern, dem Prenzlauer Kammerorchester, der Staatskapelle Berlin, dem Akademischen Orchester Berlin, der Neubrandenburger Philharmonie, dem Sinfonieorchester Ruhr und dem Sinfonieorchester Münster. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören Werke wie W. A. Mozarts «Requiem» und «Krönungsmesse», A. Bruckners «Te Deum», G. Mahlers 2. Sinfonie, L. Van Beethovens 9. Sinfonie, G. F. Händels «Messias», Michael Tippetts «A Child of Our Time», C. Stanfords «Mass in G Major» und Will Todds genreübergreifende «Mass in Blue».
In der Berliner Philharmonie war sie in einer konzertanten Fassung von «Hänsel & Gretel» von E. Humperdinck unter der Leitung von Victor Rouanez als Gretel zu erleben und in 2026 kehrt sie zurück als Sopran-Solo in Carl Orffs «Carmina Burana» unter der musikalischen Leitung von Günther Albers. Mit G. Mahlers 2. Sinfonie debütierte sie in der Frauenkirche in Dresden unter der Leitung von Daniel Geiss.
Die Sopranistin studierte bei Prof. Annette Koch und Susan Anthony in Münster und bei Prof. Carola Höhn an der Universität der Künste Berlin. Während ihres Studiums war Laura Albert bereits solistisch an der Staatsoper Unter den Linden, am Theater Münster, an der Kammeroper München sowie am Theater an der Niebuhrg Oberhausen und der Ucker Oper tätig.
Mit ihrem Pianisten Justus Gericks pflegt Laura Albert ein vielseitiges Lied- und Arienprogramm, mit dem sie u. a. bei der „Langen Nacht der Gipfelstürmer“ im Rahmen der Gezeitenkonzerte in Ostfriesland zu erleben waren. Ebenso ist Laura Albert zusammen mit der Harfenistin Rosa Diaz Cotan in Liederabenden zu erleben.
Die junge Künstlerin nahm an Meisterkursen mit Kammersängerin Vesselina Kasarova, John Treleaven, Dan Ettinger und Jazzmusiker Prof. Götz Alsmann teil und erhielt künstlerische Impulse in Zusammenarbeit mit DirigentInnen wie David Levi, Daniel Geiss, Harry Curtis, Thilo Wolf, Marion Wood, Philipp Armbruster, Kenichiro Kojima, Ina Stoertzenbach, Patrick Tuttle, Mareike Jörling und den RegisseurInnen Jasmin Solfaghari, Soellyeon Konwitschny-Lee, Gaines Hall, Wolfgang Berthold, Benedikt Borrmann, Bernarda Horres, Marcin Lakomicki, Lars Franke, Angela Schweiger, Roman Hovenbitzer, Annika Nitsch, Sven Müller, Max Hoehn, Amy Share-Kissiov, Lars Scheibner, Isabel Hindersin und viele mehr.
2012 war sie Preisträgerin im Bundeswettbewerb Jugend Musiziert. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner-Verbands, war 2020 Finalistin im Wettbewerb GWK Westfalen-Lippe und erhielt 2022 erste Preise in internationalen Wettbewerben, wie der International London Music Competition und der King’s Peak Music Competition.








